Kernkompetenzen

Wir haben uns für Sie spezialisiert, um Ihnen die bestmöglichen Ergebnisse liefern zu können. Wir unterstützen Sie gerne in den folgenden sieben Kernkompetenzen:

IKS & Prozessmanagement

Ein funktionsfähiges Internes Kontrollsystem auf der Basis eines Prozessmanagementsystems ist für eine effiziente Steuerung von Prozessrisiken unentbehrlich und stellt sicher, dass Institute ihre Geschäftsziele sowie die gesetzlichen und bankaufsichtlichen Anforderungen (insbesondere § 25a ff. KWG und MaRisk/BAIT, aber auch WpHG u. a.) erreichen. Schlüsselkontrollen im IKS sind dabei eine elementare Basis für deutliche Effizienzgewinne.

Nur ein auf der Basis der Geschäfts-/und Risikostrategie abgeleitetes IKS kann dies gewährleisten. Eine konsequente Fokussierung aller relevanten Funktionsträger und Prozesse auf die Schlüsselkontrollen ermöglicht es zudem, den „Blick für das Ganze“ zu erlangen. Dies gilt insbesondere für die Durchführung der Kontrollen in den operativen Fachbereichen („1. Verteidigungslinie“), die Überwachung des IKS in der sog. „2. Verteidigungslinie“ (Risikocontrolling, Compliance, IT-Sicherheit u. a.) sowie für die Prüfung aller Schlüsselkontrollen bzw. des IKS durch die Interne Revision („3. Verteidigungslinie“). Darüber hinaus sorgt eine MaRisk-konforme Risikokultur für nachvollziehbare und transparente Entscheidungswege.

Ziel ist letztlich, Geschäftsleitung und Aufsichts-/Verwaltungsrat (bzw. dem Prüfungsausschuss) eine Angemessenheitsaussage in Bezug auf § 25a KWG respektive des Gesamt-IKS geben zu können.

Bankaufsichtliche Sonderprüfungen

Es ist tatsächlich so, dass bei manchen Instituten die Ankündigung einer sogenannten bankaufsichtlichen Sonderprüfung gemäß § 44 KWG zu einem gewissen Anspannungsgrad der gesamten Organisation führt. Dies muss nicht unbedingt so sein. An dieser Stelle setzt unsere Unterstützung für Ihr Haus an.

Zunächst gilt es mit kühlem Kopf und klaren Fokus die ersten Schritte nach der erhaltenen Prüfungsankündigung einzuleiten. In dieser Phase werden Projektverantwortliche bzw. Ansprechpartner für die BaFin benannt und gleichzeitig beginnt die Zusammenstellung der im Rahmen der Prüfungsankündigung erbetenen Unterlagen seitens der Aufsicht.

Der nächste Schritt ist die zeitnahe Durchsicht der bereitgestellten Unterlagen auf Vollständigkeit, Plausibilität und Aktualität sowie die Rücksprache und Sensibilisierung der seitens des Prüfungsschwerpunkts betroffenen Fachbereiche bzw. Prozessverantwortlichen. Wir unterstützen Sie hierbei durch ein gezieltes Interviewtraining sowie einen Unterlagen-Check, welcher sich sehr eng an den Fragestellungen der Sonderprüfer ausrichtet. Das Interviewtraining hilft zum einen, die Struktur der Prüfungsinterviews kennenzulernen und den damit verbundenen „Prüfungs-Stress“ zu senken, zum anderen werden die Gesprächspartner auch inhaltlich nochmals für verschiedene Fragestellungen sensibilisiert. Dieses Kernstück unserer Prüfungsvorbereitung wird von unseren Kunden als sehr wertvoll und konstruktiv geschätzt. Unsere jahrelange Erfahrung hat gezeigt, dass das Kommunikationsverhalten der geprüften Institute unmittelbaren Einfluss auf das Prüfungsverhalten (und damit auch auf die Prüfungsergebnisse!) der Sonderprüfer hat.

IT

Als wesentliches operationelles Risiko der Bank steht die IT vermehrt im Fokus von aufsichtlichen Prüfungen. Aktuelle Erfahrungen aus zahlreichen Prüfungen zeigen den enormen Handlungsbedarf in der Bankenlandschaft, denn Feststellungen in IT-Prüfungen werden in vielen Fällen den Kategorien F3 oder F4 zugeordnet. IT-Systeme werden nicht nur relevanter, sondern auch komplexer. Mit den veröffentlichten BAIT sind zudem  umfangreiche Konkretisierungen hinzugekommen, welche die Prozesse in den Banken und Sparkassen entscheidend beeinflussen werden. Diese sind weit mehr als nur technischer Natur und stellen die Verantwortung der Geschäftsleitung in den Vordergrund.

Zudem nimmt die Aufsicht auf nationaler sowie auf europäischer Ebene das Thema IT-Auslagerungen in den Fokus. Die EBA veröffentlichte hierzu eine umfangreiche Guideline, die weit über die Anforderungen der MaRisk hinausgeht.

Als eine unserer Kernkompetenzen unterstützen wir Sie gerne im Bereich dieser speziellen IT-Regulatorik.

Auslagerungsmanagement

Auslagerungen sind ein wichtiger Bestandteil der Prozesse vieler Banken. Die aufsichtlichen Anforderungen steigen in diesem Themenkomplex jedoch stetig an. Auch aktuell werden die Anforderungen seitens der EBA neu formuliert und deutlich über denen der MaRisk hinausgehen. Wir unterstützen und entlasten Sie bei einer effizienten Umsetzung der Anforderungen an die Dienstleistersteuerung. Mit der Einführung eines zentralen Auslagerungsmanagement wurde zudem die 2. Verteidigungslinie ergänzt. Dabei kommt es insbesondere auf ein vernetztes Handeln und eine ausgeprägte Kommunikation im Institut an. Mit einer einheitlichen Methodik der Risikobewertung schaffen wir ein institutsweites Risikoverständnis und eine risikoorientierte Steuerung der wesentlichen Risiken. Hierbei handelt es sich i. d. R. um operationelle Risiken die in das OpRisk-Management überführt werden müssen. Insbesondere Doppelbewertungen sind hierzu vermeiden. Im Mittelpunkt stehen dabei stets das relevante zu steuernde Risiko und die Wirtschaftlichkeit.

Kreditgeschäft

Im Mittelpunkt dieser Kernkompetenz steht die Gestaltung effizienter und MaRisk-sicherer Kreditprozesse.  Wir stellen Ihnen ein umfangreiches Angebot von Einzelmaßnahmen der Beratung, der Qualifikationsunterstützung, von Qualitätschecks bis hin zur Unterstützung komplexer Umsetzungsprojekte im Rahmen von Prozessoptimierungen, Fusionen und Umsetzungen neuer aufsichtlicher Anforderungen zur Verfügung. Fachlich stehen zur Zeit die Umsetzung der aktuellen Anforderungen von EBA und BaFin zur verschärften Bildung der Gruppe verbundener Kunden  und die Umsetzung der komplexen Anforderungen der EZB und der EBA Leitlinien zu Forbearance und Nonperforming Loans (inkl. Risikofrühwarnverfahren, Sicherheitenbewertung, EWB , Ausfall und Reportinganforderungen) innerhalb der Kreditprozesse von Markt, Marktfolge und Problemkreditbearbeitung im Fokus unserer Tätigkeit. Aufgaben wie die Erstellung von Dokumentationen und Datenqualitätsanalysen/-optimierungen z. B. rund um das Thema Sicherheiten können im Rahmen unserer Arbeit für Sie inkludiert werden.

Meldewesen

In Zeiten umfangreichender neuer Anforderungen an das Meldewesen der Banken und der aufsichtlichen Bewertung der Qualität der Meldedaten im SREP-Prozess bieten für wir Ihnen ein bedarfsgerechtes Programm an Bausteinen von Qualifikationsunterstützung, Umsetzungschecks, übergreifende Datenplausibilitätschecks bis hin zur Durchführung spezifischer Umsetzungsprojekte. Unsere fachlichen Schwerpunkte liegen vor allem auf Themen wie Gruppe verbundener Kunden/Kreditnehmereinheiten, Großkreditmeldewesen, Millionenkreditmeldewesen, AnaCredit, Durchschau, Optimierung des Einsatzes von Eigenkapital u. a. Gleichzeitig unterstützen wir Sie bei Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen und bei der Erstellung prüfungssicherer Handbücher/Anweisungen.

Interne Revision

In Zeiten umfangreichender neuer Anforderungen an das Meldewesen der Banken und der aufsichtlichen Bewertung der Qualität der Meldedaten im SREP-Prozess bieten für wir Ihnen ein bedarfsgerechtes Programm an Bausteinen von Qualifikationsunterstützung, Umsetzungschecks, übergreifende Datenplausibilitätschecks bis hin zur Durchführung spezifischer Umsetzungsprojekte. Unsere fachlichen Schwerpunkte liegen vor allem auf Themen wie Gruppe verbundener Kunden/Kreditnehmereinheiten, Großkreditmeldewesen, Millionenkreditmeldewesen, AnaCredit, Durchschau, Optimierung des Einsatzes von Eigenkapital u. a. Gleichzeitig unterstützen wir Sie bei Vorbereitung und Durchführung von Prüfungen und bei der Erstellung prüfungssicherer Handbücher/Anweisungen.